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Herzlich Willkommen beim Schorfheide-Lauf,
dem Lauf für die Seele.

Wir sehen uns am 12.09.2021.

Hallo liebe Schorfheidelauf-Fans,

um eines vorweg zu nehmen, bevor es erst am Ende kommt. Wir wollen, dass Ihr alle gesund bleibt und entscheiden uns deswegen für eine Pause beim Schorfheide-Lauf in 2020.

Wir könnten jetzt allerlei „Argumente“ bringen. U.a., dass Großveranstaltungen bis 31.8. des Jahres nicht möglich sind, wie es danach weiter geht wir jetzt auch nicht wissen, man vor diesem Hintergrund innerhalb weniger Tage keinen so großen Landschaftslauf mit ca. 50km Streckenverlauf organisieren kann, weil das alles viel zu anstrengend und unsicher ist, und so weiter und so fort. Wir könnten abwarten, vielleicht ist ja dann im September etwas unter Auflagen möglich – vielleicht ist ja eine Veranstaltung mit insgesamt ca. 800 Menschen (Teilnehmer, Helfer, Besucher) vor Ort dann „erlaubbar“ und vielleicht gibt es allerlei erdenkliche Auflagen, die einem ein „sicheres Gefühl“ geben, doch alles Mögliche gemacht zu haben.

Könnten wir. Wollen wir nicht.

Wir wollen selbst entscheiden, wir wollen selbst die Verantwortung übernehmen und nicht sagen, wir können nicht, weil andere es nicht zulassen. Oder dann danach sagen, wir haben ja aber doch alle Auflagen eingehalten. So gut es eben ging.

Was macht den Schorfheidelauf aus, was macht den Lauf für die Seele aus. Der Lauf 2019 hatte mich besonders berührt. Und er hat mir wieder bewusst werden lassen, warum ich Jahr für Jahr diese immense Energie aufbringe. Ich, der vor 18 Jahren den Schorfheidelauf in´s Leben gerufen hat. Der bedeutendste Teil des Schorfheidelaufes ist die Schorfheidelauf-Familie. Diese besteht aus Läuferinnen und Läufern, welche schon über Jahre immer wieder zu uns in die Uckermark nach Altkünkendorf kommen. Und Helferinnen und Helfern, welche ebenfalls immer wieder dabei sind. Dem gesamten Helferteam aus 18 Jahren möchte ich an dieser Stelle meinen tiefempfundenen Dank und Respekt aussprechen.

Und wenn sich dann diese Menschen zu einem so schönen Landschaftslauf begegnen, den sie entweder mit großer Leidenschaft laufen oder organisieren, dann kommen Menschen zusammen, die etwas Schönes teilen können. Die ein gemeinsames Anliegen haben, die miteinander sind. Die Laufen ohne großes „Tam Tam“ wollen, die wunderschöne, abwechslungsreiche Strecken wollen, die das Ambiente im Kirchgarten nach dem Landschaftsgenuss wollen, die einfach in angenehmer Gemeinschaft sein wollen.

Menschen, die das schönste Zieleinlauflächeln haben wollen, was weit und breit zu finden ist. Menschen, die einfach einander geben – weil es Freude macht, einander zu geben.

Wenn man erlebt, wie mittlerweile Familien generationsübergreifend zum Schorfheidelauf kommen, wie mittlerweile ehemalige Babys von Helfer-Eltern selbst tatkräftige Helferinnen und Helfer geworden sind – wenn man in all die fröhlichen Gesichter an einem Schorfheidelauf-Wochenende sieht – dann weiß man, ja, es macht wirklich Sinn, diese Energie aufzubringen.

Und ich würde mir wünschen, dass eine Schorfheidelauf-Pause dazu führt, es im nächsten Jahr noch viel mehr wertzuschätzen, das wir in einem Land und einer Gesellschaft leben, in dem wir dann wieder so unbeschwert unserer Leidenschaft folgen können. Ich halte das nicht für normal, ich halte das für besonders. Besonders in diesen nicht normalen Zeiten.

In diese nicht normalen Zeiten wurde unser Sohn Franz geboren – die Schorfheidelauf-Familie wird also gestärkt im nächsten Jahr wieder für Euch da sein.

Bleibt gesund! Wir sehen uns mit einem Lächeln wieder, wenn es soweit ist.

Euer Frederik mit Toni und Franz

p.s.: Diejenigen von Euch, die sich bereits angemeldet und bezahlt haben, bekommen in den nächsten Tag eine Mail von uns mit verschiedenen Vorschlägen.